Funktions- Kieferorthopädie in Bonn
– seit über 10 Jahren ausschließlich kieferorthopädisch tätig.

Das Wachstum gezielt nutzen
Kieferorthopädie im richtigen Moment
In dieser Zeit lassen sich Fehlstellungen gezielt beeinflussen – oft deutlich einfacher als später.
Die Funktionskieferorthopädie (FKO) nutzt genau dieses Zeitfenster: mit herausnehmbaren Geräten, die das Wachstum gezielt unterstützen und lenken.
Wann ist Funktionskieferorthopädie sinnvoll?
Typische Situationen sind:
- ein deutlich vorstehender oder zurückliegender Kiefer
- zu wenig Platz im Zahnbogen (Engstand)
- der Biss schließt nicht harmonisch
- Schwierigkeiten beim Kauen oder Abbeißen
Entscheidend ist der richtige Zeitpunkt.
Ich beurteile individuell und erkläre Ihnen klar, ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist.
Warum der Zeitpunkt entscheidend ist
Es gibt ein begrenztes Zeitfenster, in dem wir Wachstum gezielt beeinflussen können.
Nutzen wir dieses Zeitfenster, lassen sich Kieferentwicklungen gut steuern – spätere Behandlungen werden in vielen Fällen deutlich einfacher. Deshalb ist die entscheidende Frage nicht nur, was vorliegt – sondern vor allem, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist.
Im persönlichen Gespräch beurteile ich die Situation Ihres Kindes individuell und gebe Ihnen eine klare Einschätzung, ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist.
Das kläre ich im persönlichen Gespräch – auch wenn das bedeutet, dass noch keine Behandlung notwendig ist.
Was ist Funktionskieferorthopädie?
Die Geräte sind herausnehmbar und werden individuell angepasst.
Im Unterschied zur festen Zahnspange, die einzelne Zähne bewegt, wirkt die FKO auf das gesamte System: Kieferlage, Muskulatur und Biss.
Ablauf einer FKO-Behandlung
Für eine wirksame Behandlung ist eine tägliche Tragezeit von etwa 14–16 Stunden entscheidend.
Je nach Ausgangssituation kommen unterschiedliche Geräte zum Einsatz.
Verlauf der Behandlung:
- Kontrolltermine im Abstand von 8–12 Wochen
- Anpassung der Geräte an die Entwicklung
- persönliche Begleitung während der gesamten Behandlung
- klare Planung der nächsten Schritte
Mitarbeit – und was wirklich entscheidend ist
Kinder, die verstehen, warum sie das Gerät tragen, setzen es im Alltag meist zuverlässig um.
Der Alltag lässt sich gut integrieren – Schule, Sport und Hobbys bleiben möglich. Wichtig ist die regelmäßige Tragezeit.
Ich erkläre Ihrem Kind die Behandlung verständlich und zeige Ihnen, wie Sie sinnvoll unterstützen können. So entsteht eine gute Grundlage für zuverlässige Mitarbeit.
Zahngesundheit während der Behandlung
Während der Behandlung begleiten wir deshalb nicht nur die Zahnstellung, sondern auch die Zahngesundheit Ihres Kindes.
In unserer Praxis arbeiten Zahnmedizin und Kieferorthopädie eng zusammen. Dadurch bleibt die Behandlung durchgehend abgestimmt – auf die Entwicklung der Zähne und die Mundgesundheit.
Das zeigt sich konkret in:
- regelmäßiger Prophylaxe und professioneller Dentalhygiene direkt vor Ort
- frühzeitiger Erkennung von Karies und Entzündungen
- ergänzender DVT-Diagnostik bei speziellen Fragestellungen
Wenn Sie wissen möchten, ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist, besprechen wir das im persönlichen Gespräch.
Behandlungsablauf
Ablauf einer funktionskieferorthopädischen Behandlung
1. Erstuntersuchung & Wachstumseinschätzung
Im ersten Termin beurteile ich die Kieferentwicklung Ihres Kindes und erkläre Ihnen verständlich, was ich sehe und was dies bedeutet. Gemeinsam klären wir, ob eine Behandlung jetzt sinnvoll ist oder ob noch Zeit bleibt.
2. Behandlungsplanung & Geräteauswahl
Wenn eine Behandlung sinnvoll ist, bespreche ich die passende Vorgehensweise. Dabei geht es um das geeignete Gerät, die geplante Dauer und das zu erwartende Ergebnis.
3. Geräteanpassung & Eingewöhnung
Das Gerät wird angepasst und eingesetzt. Ich nehme mir Zeit, Ihrem Kind genau zu zeigen, wie es getragen und gepflegt wird. Der Start erfolgt ohne Unsicherheiten.
4. Regelmäßige Kontrollen
Im Abstand von etwa 8–12 Wochen kontrolliere ich persönlich die Entwicklung und passe die Behandlung bei Bedarf an. So bleibt der Verlauf jederzeit nachvollziehbar.
5. Weiterführende Behandlung (je nach Situation)
Je nach Ausgangssituation kann nach der FKO-Behandlung eine feste Zahnspange zur Feinkorrektur der Zahnstellung sinnvoll sein.
Das lässt sich in der Regel bereits nach der Erstdiagnostik gut einschätzen und wird von Anfang an transparent in die Planung einbezogen.
Kosten & Krankenkasse
Zuzahlungen können je nach Gerät oder Zusatzleistungen entstehen.
Alle Kosten erläutere ich vor Behandlungsbeginn transparent.
Häufige Fragen zur Funktionskieferorthopädie
Ab welchem Alter macht FKO Sinn?
Der optimale Zeitpunkt hängt von der individuellen Zahn- und Kieferentwicklung ab.
Viele Behandlungen beginnen im Grundschulalter, typischerweise zwischen 8 und 12 Jahren.
In bestimmten Fällen – insbesondere bei ausgeprägten Fehlstellungen – kann auch eine frühere Vorstellung sinnvoll sein.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob eine Entwicklung behandlungsbedürftig ist, können Sie Ihr Kind jederzeit zur Abklärung vorstellen.
Wie lange muss mein Kind das Gerät tragen?
In der Regel nachts und einige Stunden tagsüber – insgesamt mindestens 14–16 Stunden täglich. Für den Behandlungserfolg ist die regelmäßige tägliche Tragezeit entscheidend.
Die genaue Empfehlung hängt vom Gerät und der Ausgangssituation ab.
Tut das Gerät weh?
Zu Beginn kann sich das Gerät ungewohnt anfühlen. Auch das Sprechen kann kurzzeitig beeinflusst sein. Das legt sich in der Regel nach kurzer Eingewöhnung.
Sollten jedoch Schmerzen auftreten oder etwas drücken, pieksen oder sich verändern (z. B. ein Draht), melden Sie sich bitte jederzeit – dann passen wir das direkt an.
Kann mein Kind Sport machen oder ein Instrument spielen?
Ja. Alltag, Schule, Sport und Hobbys sind problemlos möglich. Bei Kontaktsportarten kann ein Mundschutz sinnvoll sein.
Beim Spielen eines Blasinstruments gibt es meist eine kurze Eingewöhnungsphase – die meisten Kinder finden danach schnell wieder ihren gewohnten Rhythmus.
Muss nach der FKO noch eine feste Zahnspange folgen?
Je nach Ausgangssituation kann nach der FKO-Behandlung eine feste Zahnspange zur Feineinstellung der Zähne sinnvoll sein.
Die FKO beeinflusst die Kieferlage, die feste Zahnspange richtet die Zähne präzise aus.
Zahlt die Krankenkasse?
Bei entsprechendem Schweregrad (KIG 3–5) wird die Behandlung im Rahmen der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Mögliche Zusatzleistungen erläutere ich vor Behandlungsbeginn transparent.
Was ist der Unterschied zur festen Zahnspange?
Die FKO wirkt sich auf das Wachstum, die Kieferlage sowie die angrenzenden Strukturen aus. Die feste Zahnspange korrigiert anschließend die Stellung der einzelnen Zähne. Beide Verfahren können sich sinnvoll ergänzen.
Noch Fragen?
Beim ersten Termin schauen wir uns gemeinsam die Kieferentwicklung Ihres Kindes an und besprechen, ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist.
Sie erhalten eine klare Einschätzung als Grundlage für Ihre Entscheidung.

Letztendlich habe mich für eine feste Zahnspange bei ihr entschieden und nun mittlerweile sehr schöne gerade Zähne.
Alex Meyer
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